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Dieses Thema hat 4 Antworten
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 Kleopatra
Linoma Offline




Beiträge: 1.500

08.04.2010 16:57
RE: Kleopatra / alternative Rezeption antworten

Als mir GOTT die Inkarnation als Cleopatra (Cleopatra VII.) nannte, hat mich das sehr überrascht und berührt. Das meiste, was wir heute von dieser Persönlichkeit wissen, stammt aus Römischen Quellen. Rom aber sah sie als Feindin an und betrieb entsprechende "Propaganda", um ihr Bild zu verzerren und sie so verächtlich und lächerlich zu machen.
Cleopatra versuchte jedoch durch all ihr Wirken, ihrem Reich, dem uralten Reich der Pharaonen, die Selbständigkeit zu bewahren in einer Zeit massiver Bedrohung durch das expansive Römische Imperium, welches das Getreide, das Holz, das Gold, die Edelsteine und das gesamte Land Ägyptens für sich sichern wollte, um seinen unersättlichen Bedarf und seine Begehrlichkeit zu stillen. Dies allerdings gelang ihr nicht. Mit dem Sieg des Octavian, des späteren Kaisers Augustus, am 2. September 31 v. Chr. bei Actium (damals lag der Ort an der Westküste Griechenlands, heute ist es die dalmatinische Küste) über die Streitkräfte des Marcus Antonius und der Cleopatra war die letzte Hoffnung auf Unabhängigkeit Ägyptens, vielleicht auch der Traum Cleopatras von der eigenen Weltherrschaft, dahin.

Ich denke heute anders über sie, als es uns die offizielle Geschichtsschreibung nahelegt. Sie sah weder aus wie Liz Taylor, noch war sie so hässlich, wie es teilweise überliefert ist. Das Marmorköpfchen im Ägyptischen Museum Berlins zeigt eine angenehm aussehende junge Frau, deren Nase kleiner ist, als römische Münzen sie darstellten. Die Münzabbildung mag Blaise Pascal zu der Äußerung veranlasst haben, "Wäre Cleopatras Nase kürzer gewesen, das Antlitz der Welt hätte sich geändert" ('Pensées', 1670), womit er zweifellos meinte, dass sie dann auch Octavian bezaubert hätte - ein hässlicher Ausspruch! (wiedergegeben in dem Buch 'Kleopatra' von Uwe Baumann, rororo Taschenbücher).

Sie soll außerordentlich anmutig und klug gewesen sein und vermutlich war sie nicht minder erotisch und verführerisch oder wusste zumindest, sich so zu geben. Zweifellos setzte sie ihre Fähigkeiten für ihre Zwecke ein. Hätte sie das auch getan, wenn Ägypten über eine stärkere Streitmacht als Rom verfügt hätte? Auch soll sie höchst gebildet gewesen sein und etwa 20 der damals gebräuchlichsten Sprachen fließend beherrscht haben.
Al-Masudi schrieb im 10. Jahrhundert in seinem 'Buch der Goldwäschen' über Cleopatra: "Sie war eine Herrscherin, die mit den Wissenschaften vertraut war; der Philosophie sehr ergeben, zählte sie Denker zu ihren engsten Freunden. Sie war die Autorin von Werken über Medizin, Zauberei und andere Bereiche der Naturwissenschaften." (ebenfalls wiedergegeben in dem Buch 'Kleopatra' von Uwe Baumann, rororo Taschenbücher).

Aus den vorhandenen Quellen kann man durchaus schließen, dass sie sowohl Caesar als auch Marcus Antonius wirklich GELIEBT hat und dass diese LIEBE von beiden Männern aus ganzem HERZEN erwidert wurde, wenn auch die Römische Propaganda ihr nur Berechnung nachsagte. Sie dürfte dennoch über die Lage ihres Landes verzweifelt und zu allem entschlossen gewesen sein. Ich meine, sie behielt bei allem die Rettung Ägyptens im Auge und ließ sich von ihren Gefühlen nicht beherrschen - verleugnete und verriet sie aber auch nicht.
Ganz sicherlich war es eine sehr schwere Inkarnation. Von Marcus Antonius WEISS ich heute, dass er einer meiner Seelenpartner war, und auch mit der Wesenheit, die einst Julius Caesar war, verband mich von Anbeginn eine unendlich tiefe LIEBE.

In gewisser Weise erkenne ich hier Parallelen zu Katharina di Medici, die auch verzweifelt versuchte, das französische Reich gegen die Reformation im Innern und gegen Feinde von außen zu verteidigen, um die Einheit des Reiches und ihre Dynastie zu retten. Auch sie hatte eine erlesene Bildung genossen und lebte noch die verfeinerte Kultiviertheit des bereits untergegangenen Florenz der Medici; sie brachte z.B. dem kulturell noch unterentwickelten Frankreich eine erlesene Küche und feine Tischsitten (z.B. das Essen mit Messer und Gabel) sowie verfeinerte Architektur und Malerei. Im Gegensatz zu Cleopatra war Katharina jedoch mit ihrer Weisheit und ihrem politischen Geschick in ihrem Vorhaben erfolgreich - sie hatte auch eine längere Lehrzeit und nicht bereits in jüngeren Jahren das Römische Weltreich gegen sich.

Die Wahrheit wiegt meistens schwer.

Linoma Offline




Beiträge: 1.500

08.04.2010 16:58
#2 RE: Kleopatra / alternative Rezeption antworten

Aber es gibt für mich noch eine andere Parallele: Beide Hauptakteure des damaligen Dramas, Cleopatra und Marcus Antonius, spielten immerhin später ihre Rollen als Königin Luise und Friedrich Wilhelm III. von Preußen. Da wir uns durchaus - wenn auch nicht bewusst - an frühere Traumata erinnern, denn sie sind ja in uns noch energetisch vorhanden, können diese Erlebnisse uns auch später noch beinflussen. Ich sehe durchaus eine Parallele zwischen der Seeschlacht bei Actium und der Schlacht bei Jena und Auerstedt, auch wenn Historiker diese Argumentation nicht anerkennen würden - ich sehe Geschichte anders als sie. Beides waren Schlachten gegen einen stärkeren Feind, der noch in der Aufschwungsphase seiner Machtausdehnung war, wobei man im Nachhinein, aus späterer Sicht, sagen konnte, diese Schlacht war garnicht zu gewinnen (und sollte wohl auch nicht gewonnen werden - weil es Teil des Dramas war, den diese Akteure in der Menschheitsgeschichte zu spielen hatten).
Die Seeschlacht bei Actium und die darauf später folgende Einnahme Alexandrias durch Octavian führten den tragischen Freitod des Marcus Antonius und der Cleopatra herbei.

Friedrich Wilhelm III. nannte man einen Zauderer, weil er über lange Zeit nicht gegen Napoleon kämpfen wollte... ich sehe auch ihn völlig anders! Beide, Luise und Friedrich Wilhelm, hatten auch vorher schon eine gewisse Schwere, eine Wehmut, eine innere Traurigkeit in sich, die nach Jena und Auerstedt ihre Bestätigung fanden (auch Luise hatte diese Veranlagung, wenn sie auch zuvor diese Traurigkeit nicht gelebt hatte - und Gleiches war auch in mir, und auch ich hatte diese Traurigkeit in meiner Jugend noch nicht gelebt).
Es wurden 1806 vermutlich ganz tiefe, unbewusste Erinnerungen geweckt, die das Entsetzen und die abgrundtiefe Trauer über die Niederlage und in deren Folge die eigene existenzielle Bedrohung noch verstärkten. All diese Energien sowie die Erlebnisse und Erniedrigungen der folgenden Jahre brachten der durch schwache Konstitution, viele Krankheiten und 10 Geburten erschöpften Luise den Tod. Ich kenne diese Energien, denn sie waren noch in meiner Aura vorhanden.

Die neuere Geschichtsforschung beginnt, sich auch ein neues Bild von Cleopatra zu machen, das dem Feindbild der Römischen Quellen nicht mehr folgt. Am 11. Januar 2005 sah ich im Sender "Phoenix" die Wiederholung einer interessanten Sendung vom 27.12.2004 ("Kampf der Rivalen - Die Seeschlacht bei Actium", ein Dokumentarfilm). Dort wurde gesagt, dass diese Seeschlacht unter Historikern kontrovers beurteilt wird. Dem Film entnahm ich folgende Schilderung, die ich hier in Kurzform wiedergebe:

Die gewaltige Macht beider Kriegsparteien, das Rom Octavians und das Ägypten Cleopatras, durch Marcus Antonius vereint mit dem östlichen Teil des Römischen Reiches prallten am 2. September 31 v.Chr. in einer ungeheuren Seeschlacht aufeinander. Offenbar war der Sieg Octavians über die weitaus stärkere Kriegsflotte des Markus Antonius einem Verrat zu verdanken: ein General des Marcus Antonius hatte Octavian zuvor den Schlachtplan des Marcus Antonius überbracht. Die Schlacht begann zwischen den Schlachtschiffen Roms und denen des Marcus Antonius, während Cleopatra unterdessen mit ihren zahlreichen leichteren Schiffen in Küstennähe wartete, um die Römer von einem Durchbruch abzuhalten.
Nach anfänglichem Kampf, als die gegnerischen Ruderer fast erschöpft waren, lockte Octavian durch einen taktischen Rückzug seinen Gegner auf das offene Meer und fügte dessen Flotte dort schwere Verluste zu, vermutlich den Verlust von etwa 360 Schiffen einschließlich deren Besatzung.
Als sich am späteren Nachmittag die schwere Bedrängnis der Flotte abzuzeichnen begann, flieht Cleopatra mit ihren Schiffen in Richtung Ägypten. Diese Flucht wurde von antiken Quellen Cleopatra angelastet, ihrer angeblichen weiblichen Ungeduld und Feigheit. Heutige Historiker meinen jedoch, so der Filmkommentar, dies sei eine mit Marcus Antonius abgesprochene Strategie gewesen. Kurz danach erkennt Marcus Antonius seine Niederlage und flieht ebenfalls. Gemeinsam fahren sie nach Alexandria. Octavian zieht unterdessen mit seiner Flotte zu weiteren Kriegszügen ins östliche Mittelmeer, Marcus Antonius' bisherigen Herrschaftsbereich, bis auch er schließlich, allen noch vorhandenen Widerstand überwindend, in Alexandria eintrifft. Marcus Antonius, in der Annahme des Todes der Geliebten durch eigene Hand zu Tode verletzt, wird, noch lebend, zu Cleopatra gebracht und stirbt in deren Armen. Sie selbst inszeniert schließlich in aller Heimlichkeit ihren eigenen Tod, um zu verhindern, dass Octavian sie im Triumphzug durch Rom führen kann, und stirbt in königlichem Ornat und mit den königlichen Insignien in ihren Händen, vermutlich durch Schlangengift.

Octavian geht danach zurück nach Rom, nimmt den Namen "Caesar Augustus" an und gründet das Römische Imperium. Er begründet damit gleichzeitig den 30jährigen "Augustäischen Frieden", insgesamt aber - mit wenigen Unterbrechungen - einen über etwa 300 Jahre währenden Frieden, der für die spätere politische und kulturelle Entwicklung Europas immens wichtig sein wird.

Der Ausgang der Seeschlacht bei Actium mit dem Sieg Roms und der Niederlage Ägyptens, repräsentiert durch Cleopatra und Marcus Antonius, so der Kommentar des Films, ist der Gründungsmythos des Römischen Imperiums. Hätte Octavian sie nicht gewonnen, wäre die Machtstruktur des Mittelmeerraumes nach Osten verschoben worden, mit der Betonung griechisch orientierter Kultur und Sprache. So entfaltet sich aus dem Römischen Sieg auch die Orientierung der Europäischen Völker und Stämme an der Lateinischen Sprache, dem Römischen Rechtswesen, der Lateinischen Kultur insgesamt - bis heute- (sinngemäß nach dem Text des oben genannten Dokumentarfilms).

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Linoma Offline




Beiträge: 1.500

08.04.2010 16:58
#3 RE: Kleopatra / alternative Rezeption antworten

Ich meine, in Anbetracht meines Wissens über diese und andere meiner Inkarnationen und deren Rollen im wachsenden und werdenden EUROPA, dass es Teil der AUFGABEN des Marcus Antonius und der Cleopatra war, diese Entwicklung herbeiführen zu helfen.

Am 25. Dezember 2005 wurde mir der Inhalt der Seite "Grenzt Euch nicht ab"! gegeben; darin enthalten war auch folgendes spontane WISSEN über Cleopatra:

Ich ERKANNTE, dass Cleopatra einst im Verhältnis der beiden damaligen Großmächte Rom und Ägypten das andere Land weder ausgrenzen noch Ägypten von Rom abgrenzen wollte, dass sie nicht "entweder-oder" (Sieg der einen Großmacht über die andere), sondern "sowohl-als" auch erreichen wollte, also ein Miteinander der beiden Großmächte Rom und Ägypten; denn sie wollte verhindern, dass eine dieser Mächte und ihre Kultur untergehen müsse... So hatte sie den Traum von einem Mehrstaatenbund, eine Fusion zwischen den beiden Weltmächten - aber noch war dies damals nicht möglich - so musste sie an Oktavian, dem späteren Augustus, der dieses "entweder-oder" verfolgte, scheitern.
Denn es war eine Möglichkeit in GOTTES PLAN, dass später ein großer Teil der Menschheit von Rom beeinflusst würde und auf diesem Wege weiterlernen sollte "bis zur bitteren Neige", um schließlich die vorgesehenen Prüfungen einschließlich zweier schrecklicher Weltkriege zu erleben und erst heute endlich wieder die BEDINGUNGSLOSE LIEBE zu ERKENNEN und zu LEBEN!

Ich weiß, dass ich immer in Wendezeiten kam, um wichtige Geistige und Spirituelle Impulse für Neues zu geben. Auch damals war eine Wendezeit, und auch diese Pharaonin bereitete die kommende NEUE ZEIT mit vor, so auch das Kommen des CHRISTUS.
Auch sie hatte die EWIG-SCHÖNE AUFGABE, "Das WORT der Welt zu bringen", auch sie hatte direkten Kontakt zu GOTT, wie alle meiner Inkarnationen.

Und ist es nicht ein seltsamer 'Zufall', dass Cleopatra die letzte Herrscherin auf dem ägyptischen Thron war, sie - die, wie ich heute weiß - ja eine Inkarnation der ISIS war, der ersten Pharaonin Ägyptens, die selbst als Personifikation des ägyptischen Herrscherthrones galt, aber auch eine Inkarnation der Nofretete, die zusammen mit ihrem Gemahl Echnaton etwa 1300 Jahre zuvor in einem nahezu revolutionären Akt nur einen einzigen GOTT anbetete?

(Dem Büchlein 'Kleopatra' von Manfred Clauss, C.H. Beck 'WISSEN' ist Folgendes zu entnehmen, was ich z.T. zitiere
Auch Kleopatra sah sich als Personifikation der ISIS, ja, sie betonte dies besonders und nahm in Alexandria in der Zeit ihrer Verbindung mit Marcus Antonius förmlich den Titel der ISIS, "Königin der Könige" an. 'Von diesem Tag an stellte Kleopatra ihre Rolle als Göttin noch stärker heraus. Neben der Bezeichnung "Vater-Liebende Göttin", die sie von Anbeginn ihrer Herrschaft in der Tradition der Ptolemäer-Könige führte, nahm sie die Bezeichnung "Neue Isis" an, wie sie schon Kleopatra III. getragen hatte. Weitaus häufiger trug sie jedoch den Titel der "Jüngeren Göttin", was das Gleiche bedeutete: Die bekannte Göttin kehrte auf die Erde in der Gestalt einer neuen Frau zurück. Von nun an erschien sie bei offiziellen Anlässen stets im Gewand der Isis.
Vielleicht gingen ihr an diesem Tage in Alexandria Gebete durch den Kopf, wie sie in Ägypten und der gesamten hellenistischen Welt verbreitet waren. Gebete an Isis, wie Kleopatra sie selbst bei den Opfern im Tempel sprach, Gebete, die man allerdings auch an sie als Göttin Isis richtete. Ein solches Gebet oder Glaubensbekenntnis ist beispielsweise aus dem kleinasiatischen Kyme erhalten und kann illustrieren, was man mit Isis verband, was folglich auch bei dem Titel "Königin der Könige" mitgedacht werden konnte (Inscriptiones Graecae 12, 5, 739):

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Linoma Offline




Beiträge: 1.500

08.04.2010 16:59
#4 RE: Kleopatra / alternative Rezeption antworten

Gebet der Isis
(als Teil des ISIS-Kultes)
"Isis bin ich, die Herrin eines jeden Landes,
und ich wurde erzogen von Hermes,
und die Schriftzeichen habe ich erfunden mit Hermes,
die Hieroglyphen und die demotische Schrift,
damit alles in ihnen geschrieben werden kann.
Ich habe die Gesetze für die Menschen aufgestellt
und in Kraft gesetzt, die niemand ändern kann.

Ich bin des Kronos älteste Tochter.
Ich bin Gattin und Schwester des Königs Osiris.
Ich bin es, die die Feldfrucht für die Menschen gefunden hat.
Ich bin die Mutter des Königs Horus.

Ich bin es, die im göttlichen Hundsstern aufgeht.
Ich bin es, die von den Frauen als Göttin angerufen wird.
Für mich wurde die Stadt Bubastis erbaut.

Ich habe die Erde vom Himmel getrennt.
Ich habe den Sternen ihren Weg gewiesen.
Ich habe den Lauf der Sonne und des Mondes bestimmt.
Ich habe die Werke der Seefahrt erfunden.

Ich habe das Gerechte stark gemacht.
Ich habe Frauen und Männer zusammengeführt.
Ich habe den Frauen befohlen,
ihre Kinder im zehnten Monat ans Licht zu bringen.
Ich habe geboten, dass die Eltern von den Kindern geliebt werden.
Ich habe eine Strafe für diejenigen aufgestellt,
die ohne Liebe für ihre Eltern sind.

Ich habe mit meinem Bruder Osiris
dem Essen von Menschen ein Ende bereitet.
Ich habe den Menschen die Einweihung in die Mysterien gezeigt.
Ich habe die Verehrung der Götterbilder gelehrt.
Ich habe die Bezirke der Götter geheiligt.

Ich habe die Herrschaft der Tyrannen beendet.
Ich habe die Frauen gezwungen, die Liebe der Männer anzunehmen.
Ich habe das Recht stärker gemacht, als Gold und Silber.
Ich habe befohlen, die Wahrheit zu lehren.
Ich habe die Eheverträge entworfen...

Ich bin die Herrin der Flüsse, der Winde und des Meeres.
Niemand wird ohne mein Wissen geehrt.
Ich bin die Herrin des Krieges.
Ich bin die Herrin des Donnerkeils.
Ich wühle auf und glätte das Meer.
Ich bin in den Strahlen der Sonne.
Ich begleite den Weg der Sonne.

Wenn es mir gefällt, wird zu Ende gehen, was enden soll.
Mir gehorcht alles.
Ich löse die Gefesselten.
Ich bin die Herrin der Seefahrt.
Ich mache das Schiffbare unschiffbar, wenn es mir gefällt.

Ich habe die Mauern der Städte geschaffen.
Ich werde die Gesetzgeberin genannt.
Ich habe die Inseln aus der Tiefe ans Licht gebracht.
Ich bin die Herrin der Regenstürme.
Ich besiege das Schicksal.
Auf mich hört das Schicksal."

alles aus: http://www.puramaryam.de/reinkcleo.html

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Linoma Offline




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08.04.2010 21:03
#5 RE: Kleopatra / alternative Rezeption antworten

Endgültiges Referat- Kleopatra Teil III

Ich möchte euch heute etwas über den letzten Pharao Ägyptens berichten- und zwar Kleopatra.
Und nein, ich habe mich nicht versprochen. Im alten Ägypten, gab war der Titel Pharao für Männer und Frauen gleich, da ja zuerst nur Männer Pharao sein durften.
Also ist die korrekte Bezeichnung, auch für jede weibliche Spitze der Hierachie, der Pharao.

Ich werde mit ihrer Kindheit beginnen:
Kleopatra wurde 69. vor Christus geboren, und ihre Familie die Ptolemäer regierten schon seit dem Tode Alexander des Großen, also seit 323. v. Chr. Ihr Vater, Ptolemaios der 12., war Pharao und wurde von seinen Untertanen „der Bastard“ genannt. Er hatte wahrscheinlich 6 Kinder, wovon 4 Mädchen, und 2 Jungen waren.
Die älteste hieß ebenfalls Kleopatra, jedoch mit dem Beinamen Tryphaena. Sie regierte ungefähr ein Jahr, unter diesem Namen. Kleopatra die 7., die über die sich mein Referat handelt, war die dritt-älteste Tochter und regierte volle 21 Jahre. Ihre beiden Brüder wurden Mitregenten, starben aber schon im Jugendalter. Von ihrer Mutter jedoch ist nichts bekannt, außer dass sie vielleicht eine Priesterin war.
Sie hatte makedonische Vorfahren, und wahrscheinlich keinen einzigen Tropfen ägyptischen Blutes in sich.
Als Kleopatra ungefähr 11 Jahre alt, erhob ihr Vater die Steuern, da er sich verschuldet hatte. Doch seine Untertanen lehnten sich dagegen auf. Er reiste nach Rom, um dort Hilfe zu erbitten, und während seiner Abwesenheit, setzte man die ältere Kleopatra auf den Thron. Die jüngere Kleopatra mit der wir uns jetzt befassen, hat mit ziemlich großer Sicherheit ihren Vater begleitet. Ihre große Schwester verstarb, niemand weiß genau wie, und die zweitälteste Schwester kam auf den Thron.
Als Kleopatra und ihr Vater zurückkamen, ließ er Benerike, die mittlerweile auf dem Thron saß köpfen und die inzwischen 14-jährige Kleopatra wurde zur Thronerbin ausgerufen.

Ich möchte euch jetzt kurz eine Geschichte über Kleopatra erzählen, die ich aus diesem Buch habe (Buch hochhalten.)
Als Kleopatra ungefähr 10 Jahre alt war, schlich sie sich in die Stadt, und nahm sich an einem Stand einfach ein Brot. Sie war die Prinzessin sie durfte sich ja alles nehmen. Das Ehepaar, schlug ihr auf die Finger und bezichtigten sie eine Diebin zu sein. Kleopatra, in Panik geraten, zählte alle ihre Namen auf, die sie als Prinzessin auszeichneten, und das Ehepaar fiel auf die Knie und entschuldigte sich hundert Mal. Es stand die Todesstrafe aus das Anfassen eines Mitglieds des Königshaus- und fast hätten sie das kleine Mädchen verprügelt. Kleopatra, aber war so freundlich und wollte nur von der Frau nach ägyptischer Sitte die Augen mit Kohle umrahmt bekommen. Die Frau zögerte, eben aufgrund dieser Strafe, aber da Kleopatra ihr versicherte es würde ihr nichts geschehen schminkte sie die kleine Prinzessin. Die Wachen kamen, und wollten das Ehepaar schon festnehmen, doch Kleopatra hielt sie davon. Das Ehepaar wurde später im Palast angestellt.

Mit dieser kurzen Geschichte wollte ich zeigen, wie sehr Kleopatra verwöhnt war und ich wollte auch etwas von ihrem Charakter zeigen. Natürlich weiß man nicht mit Sicherheit ob es wirklich so geschehen ist, da es ja nur eine Geschichte ist, aber wenn diese Geschichte stimmt, dann war sie ein gutherziger, freundlicher Mensch. Obwohl sie alles von ihren Eltern bekam, und es an ihr nichts fehlte. Ihr wurde natürlich auch der beste Unterricht zu teil, und sie sprach fließend Hebräisch, und Griechisch.
Regierung:
Da sie, wie schon gesagt die Thronerbin wurde, möchte ich euch nun etwas über ihre Regierungszeit erzählen. Denn schließlich ist ja die Regierung hauptsächlich das, was einen Pharao ausmacht.
51 v. Chr. Hat sie im Alter von 21, fing sie an zusammen mit ihrem Vater zu regieren. Aber nur für ein paar Monate, da dieser bald starb. Sie hat dann weitere 21 Jahre lang regiert. Nach dem Tod ihres Vaters, regierte sie zusammen mit ihrem 10-jährigen Bruder.
Die Hauptstadt war Alexandria, und da die Alexandriner fleißige Menschen waren, steigerte sich die Produktion und der Umsatz zu einem im Mittelmeerraum noch nie dagewesener Höhe. Alles Mögliche wurde produziert und exportiert, wie zB:
-Leinen
-Elfenbein
-Bausteine
-Steine für Bildhauer
Und vieles mehr. Zur Kleopatras Zeit wurde auch die Glasbläserei erfunden. Kleopatra lernte die Sprache der Äthiopier und der Troglodyten, die die Küstengebiete Afrikas besetzten.
Kleopatra verfügte in ihrer Regierung einen der straffsten, zentralisierten Beamtenapparate. Das heißt, alles in ihrem Reich war vollkommen, straff durchorganisiert. Kleopatras Ziel bestand darin, wie das eines jeden Herrschers, so viel Einnahmen wie möglich zu haben, und die Ausgaben so klein wie möglich zu halten. Zu ihrer Zeit gab es sieben – neun millionen Bauern, die jeden Tag auf dem Feld arbeiteten und das Getreide einbrachten. Obwohl Kleopatra ehrliches Interesse an dem wohlergehen ihrer Untertanen hatte, lebten die Meisten dennoch in armen Verhältnissen. Jedoch war Kleopatra auch immer viel zu sehr mit der Verbindung zu Rom beschäftigt gewesen, als dass sie wirklich Anteil an der innenpolitischen Situation gehabt hätte. Trotzdem war ihr Verhältnis zu den Ägyptern gut, die ihr auch Hilfe anboten, als sie kurz nach ihrer Thronbesteigung Probleme mit den Alexandrinern hatte.
Unter ihrer Herrschaft nahmen auch die Priester, deren Amt erblich war, eine noch höhere Stellung ein, und unterstanden nun, nur mehr dem Pharao. Die Priester arbeiteten daher auch sehr bereitwillig mit der Regierung zusammen.
Wie schon vorher erwähnt, hatte Kleopatra jedoch auch einen Mitregenten, was ihr, das ist in mehreren Schriften überliefert, gar nicht passte. Das zeigte sich auch daran, dass sie auf die Münzen nur ihr Abbild prägen ließ, und nicht eines zusammen mit ihrem Bruder. Das war bisher noch nie vorgekommen.
Kleopatra war auch nicht gewillt ihn tatsächlich als Mitregenten anzusehen, da das bedeutet hätte, er und sein Rat hätte mehr zu sagen gehabt als sie.
Also entschloss Kleopatra die alleinige Herrscherin zu werden. Jedoch war das nicht so einfach, da Schwierigkeiten aufkamen und sie ihren kleinen Bruder doch noch als Mitregenten akzeptieren musste. Ihre Herrschaft stand zu dieser Zeit auf sehr wackeligen Beinen. Ihr Bruder und sie hatten große Differenzen, die sie letzten Endes dazu zwangen, Alexandria zu verlassen.
Währendessen brach in Rom ein Bürgerkrieg aus. Die Senatoren setzten Kleopatra ab.
Cäsar:
Und hier tritt Cäsar ins Spiel. Er erschien mit 10 Kriegsschiffen, im Hafen von Alexandria und brachte 3200 Mann, und 8000 Reiter mit. Die Hoffnung dass er wieder abziehen würde, war jedoch vergeblich. Ägypten war eines der reichsten Länder und Cäsar brauchte Geld. Er hatte Kleopatras Vater einst Geld geliehen, und nun wollte er es wieder eintreiben war sein Vorwand. Bald daraufhin erschien auch Kleopatra wieder auf der Bildfläche, und man weiß bis heute nicht genau, ob sie aus eigenem Antrieb oder weil Cäsar sie gebeten hatte gekommen war.
Sie hatte Cäsar schon zuvor einen Brief geschrieben, der ihr Kommen ankündigte, und nach einer langen, strapazenreiche Reise gelang sie in den Palast und sie bezauberte den 52 –jährigen Frauenkenner mit ihrer Schönheit und die Beiden wurden ein Liebespaar.

An dieser Stelle möchte ich auch kurz auf die Frage zurückkommen, ob Kleopatra denn wirklich so schön war. Die Meinungen gehen hier sehr weit auseinander. Auf der einen Seite heißt es sie war wirklich eine Schönheit-wenn man dabei auch beachten muss, dass sie für ihre Zeit als schön galt. Auf der anderen Seite heißt es aber, dass sie zwar nicht schön war, aber soviel Charme und Ausstrahlung hatte, dass dies ihr Aussehen wett machte.

Natürlich gefiel Cäsar nicht nur Kleopatra als Person, sondern auch ihre Vorfahren gefielen ihm sehr. Schließlich stammte sie von Alexander dem Großen ab. Aufgrund dieser Zuneigung für Kleopatra stellte er sich politisch auf ihre Seite und gegen ihren Halbbruder. Ihr Bruder hatte aber viel mächtigere Verbündete, und Cäsar hätte sich eine Menge Ärger sparen können, wenn er sich einfach auf die Seite ihres Halbbruders gestellt hätte. Aber abgesehen von den Gefühlen die Kleopatra in Cäsar auslöste, stellte er sich auf ihre Seite weil ihr Halbbruder vollkommen gegen die Römer war.
Als der 13-jährige Ptolemaios zu Cäsar gerufen wurde, und sah dass er und Kleopatra ein Liebespaar waren, stürmte er in die Stadt hinaus, riss sich das Diadem vom Kopf, und forderte alle Bürger auf, mit ihm gegen die Beiden zu ziehen. Logischerweise löste das einen beachtlichen Tumult in der Stadt aus.
Cäsar ging hinaus und beruhigte die Demonstranten. Danach erzwang er eine öffentliche Versöhnung der beiden Geschwister und meinte es wäre das Beste wenn die Anderen beiden Geschwister, Arsionoe die 4. die 20 Jahre alt war, und Ptolemaios der 14. der 11 Jahre alt war. Kleopatra verstand sich nicht mit ihrer Schwester, war aber dann doch einverstanden.
Während dieser Zeit, so um 48. v. Chr. Bemerkte Kleopatra dass sie schwanger war. Es hatte Kampfhandlungen in Ägypten gegeben und sie und ihr Bruder waren im Palast gefangen gehalten worden.
Dennoch blieb Kleopatra Königin. Ihr Sohn wurde scherzhaft Cäsarion = der kleine Cäsar genannt.
Cäsar erkannte ihn, unter Zeugen als seinen Sohn an.
Am 15. März war eine Senatssitzung geplant. Es gab 60 Verschwörer und Cäsar wurde dort vor den Augen des Senats ermordet.

Zwei Tage nach seinem Tod wurde sein Testament verlesen. Kleopatra und sein Sohn waren darin nicht erwähnt.

Nun möchte ich in der Geschichte weitergehen und nun kommen wir zu Markus Antonius. Dem zweiten bedeutenden Mann in Kleopatras Leben.
Bei Antonius war jedoch vieles anders, da dieser mit der schönen Fulvia verheiratet war, die eine hohe Stellung innehatte, und von der man sagte, dass sie außer ihrem Körper nichts weibliches an sich hatte. Damit spielte man auf ihren starken Charakter an. Sie war die erste Kaiserin, deren Porträt auf einer Münze abgebildet wurde.
Jedoch lies sich Kleopatra davon nicht abschrecken und betörte ihn so sehr mit ihrem Charme, dass sie seine Geliebte, und später Ehefrau wurde. Es ist bewiesen, dass die Beiden eine sehr leidenschaftliche Beziehung zueinander hatten.

Octavian, ein römischer Feind Kleopatras, war zwar anfangs aufgrund sehr ernster politischen Handlungen auch Antonius Feind, jedoch schlossen Octavian und Antonius später, sehr zu Kleopatras Leidwesen Frieden. Octavian eroberte dann auch Westeuropa, doch Kleopatra wollte ihm einfach nicht vertrauen.
Kurze Zeit darauf gebar sie Antonius Zwillinge. Einen jungen, der Alexander genannt wurde—als Erinnerung daran, dass Alexander der Große ihr Vorfahre war, und Antonius auch danach strebte so zu werden und das Mädchen hieß Kleopatra Selene.
Antonius war zu dieser Zeit jedoch in Rom, und als Fulvia starb erwartete Kleopatra von ihm dass er zu ihr zurückkam. Was er aber nicht tat. Stattdessen heiratete er Octavians Schwester, die jünger und schöner als Kleopatra war. Aber im Gegensatz zu Kleopatra, sah das Volk dieser Ehe mit Wohlgefallen an.

In Rom herrschten solche Unruhen, dass Antonius nicht mehr weiter wusste, und nach vier Jahren der Trennung kamen er und Kleopatra wieder in Tarsus, 41 v. Chr. Zusammen. Er brauchte ihre Hilfe dringender den je, denn Octavian weigerte sich ihm zu Helfen, die Unruhen niederzuschlagen, da dieser den Ruhm ganz für sich allein wollte.
Kleopatra sagte Antonius ihre Hilfe zu, unter der Bedingung dass er ihr gegen ihre politischen Feinde half.
Der Konflikt zwischen Antonius und Octavian, wurde öffentlich, als Octavian Antonius des Verrats bezichtigte, weil er Land verschenkt hatte. Dies war allerdings nur ein Vorwand um ihn anzugreifen.

Antonius hatte die Niederlage nicht verkraftet und sich selbst das Leben genommen, genauso wie Kleopatra später. Sie hatte das wahrscheinlich geplant, da sie bei Octavians Triumphzug durch Rom zur Schau gestellt werden sollte.

Kleopatras gemeinsame Kinder mit Antonius wurden nach Rom gebracht und von Antonius’ ehemaliger Frau Octavia (der Schwester Octavians) zusammen mit ihren eigenen Kindern aufgezogen. Cäsarion jedoch brachte er um, da er ihn als nicht zu verachtenden Konkurrenten sah. Octavian war der Sieger, und Ägypten wurde zur römischen Provinz.
Man muss ihm jedoch lassen, dass er die Mörder von Cäsar hinrichten lies.

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