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Dieses Thema hat 2 Antworten
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 Lichte Welten
Linoma Offline




Beiträge: 1.500

30.03.2010 18:11
RE: Bewusstseinserweiterung antworten

Eine höhere Wahrnehmung bringt mehr Freiheit.

In Diskussionen, die sich mit dem Thema der Realitätsbildung befassen, wird häufig behauptet, daß es in Frage zu stellen sei, ob die Objekte dieser Welt so sind, wie sie uns in Erscheinung treten. Ohne einen Beobachter, der ausgestattet mit einem bereits vorhandenen, urteilenden Kategoriensystem, daß über seine Sinnesorgane mit Eindrücken versorgt wird, die den Objekten über Vergleiche gewonnene Attribute beimißt, wäre z. B. eine Banane weder krumm, gelb oder süß, da es dann niemanden gäbe, der sie sieht oder schmeckt.

Selbst wenn zur Darstellung eines Objektes ein kompliziertes oder gar abstraktes Kategoriensystem benutzt wird oder für die Beobachtung eine technische Apparatur in Einsatz kommt, macht dies die Existenz z.B. einer Banane nicht wirklicher.

Oberfläche reflektiere aus dem Spektrum eine bestimmte Wellenlänge und diese oder jene Aromen reizen unsere Nervenenden eben so, daß dies den Eindruck von süß in unser Bewußtsein dringen läßt, den diese Behauptung basiert auf den spezifischen Beobachtungen von jemandem, dem die Dinge eben so gesehen als wirklich erscheinen.



Benutzen wir andere Kategoriensysteme und Beobachtungsmethoden kommen wir lediglich zu anderen Beschreibungen von Erscheinungen, wie z.B. einer Banane. Die Eingangs gestellte Frage läßt sich dahingehend erweitern, daß grundsätzlich zu fragen sei, woher kommt die Idee des Objektes, wieso sieht die Welt aus, wie sie aussieht?
Was gibt uns denn Gewißheit, daß die Dinge dann wirklicher sind, wenn wir sie mit wissenschaftlicher Präzision und Wiederholbarkeit erklären und damit in einen objektiven Zustand erheben wollen. Sind die Dinge nach nur einem Kategoriensystem zu beurteilen, oder folgt die Objektivität den Neigungen des Beobachters?

Je nachdem mit welcher Haltung sich der Beobachter identifiziert erscheint ihm das Objekt der Realität als göttliche Idee, als geliebte oder giftige Speise, dem Biologen als Molekülhaufen, dem Atomphysiker als Teilchenwolke mit unterschiedlicher Ladungsmenge.

Ist die Welt, so wie sie uns in Erscheinung tritt, also nur von unserer Stimmung und Neigung abhängig? Der Kuß unserer Geliebten, läßt uns den Rest der Welt umarmen, der verstauchte Knöchel macht uns zum grimmigen Nörgler. Sind die materiellen Erscheinungen an sich Subjekt und unser Bezug zu ihnen das Objektive. Ist es so, daß wir genau diesem Zusammenhang, nämlich der bewußten Wahl unserer inneren Haltung, zu dem, wie uns die Welt in Erscheinung treten soll, mehr Bedeutung geben sollten, um der Antwort auf die erste Frage näher zu kommen?

Wahrnehmung oder Bewußtsein, so wie wir es kennen, existiert nur, wenn wir davon ausgehen, daß sich Objekte in Raum und Zeit ausdehnen. Die Dinge, welche wir zu beobachten wünschen, haben alle eine räumliche und zeitliche Dimension. Sie existieren als reine Gestaltungsmöglichkeiten nur in einem raum und- zeitlosen Kontinuum und wir selbst lassen diese so in Erscheinung treten, wie wir es beabsichtigen. Wie, als was und in welcher Reihenfolge uns die Dinge in Erscheinung treten, ist abhängig von unseren Wünschen, Bedürfnissen, Erwartungen und Identifikationen.

In Folge einer Jahrtausende alten geistigen Evolution, sind wir oder der Beobachter, in einem Entwicklungszustand, der durchaus als ein Moment eines Mechanismus, dessen Funktion als Ursache und Wirkungsprinzip, innerhalb einer kausalen Verkettung, verstanden werden kann. Wir haben die Möglichkeit, gleichzeitig die Chance, durch die Wahl der Beobachtungsmethode, unsere Realität bewußt so zu gestalten, wie wir es wünschen. Die Methode des Beobachtens und der Gegenstand der Betrachtung, sowie die innere Haltung des Beobachters, läßt die Dinge in einer gewissen Form in Erscheinung treten oder verschwinden.

Die Dinge existieren ursprünglich gleichzeitig, mit allen erdenkbaren Attributen, und durch die Art unserer Betrachtung lassen wir sie, so oder so, in Erscheinung treten. Sind unsere Fähigkeiten zur Beobachtung durch erstarrte Kategoriensysteme begrenzt und sind wir nicht bereit diese Erstarrung zu lösen, dann ergibt sich ein verzerrtes, einseitiges Bild von möglichen Realitäten. Das Ding folgt seiner Eigengesetzlichkeit innerhalb eines Zyklus von werden-sein-vergehen.

Der teilbewußte Mensch sieht, z.B. wenn er Materialist ist, nur den Nutzen und gebraucht das "Ding" während eines Zyklusmomentes. Er verdrängt die Summe all jener Aspekte des Gegenstandes, bis auf das Objekt seiner Wünsche und Bedürfnisse oder seiner Begierden und wird dabei häufig von der "Realität" eingeholt und damit Sklave der Dinge, die er für sich selbst geschaffen hat. (Atommüll, Umweltverschmutzung, gestörte Gesellschaft etc. etc. etc.)

http://artphil.de/index.php?module=pagem..._page&PAGE_id=3

Die Wahrheit wiegt meistens schwer.

Linoma Offline




Beiträge: 1.500

30.03.2010 18:13
#2 RE: Bewusstseinserweiterung antworten

Grenzerfahrungen der Bereiche zwischen den Lebzeiten

Hinweis auf die höheren Ziele einer Meditationspraxis, so wie sie in Wirklichkeit seit 1000 Jahren Inhalt der original buddhistischen Lehren ist.

Gehörst Du zu den an persönlicher Entwicklung aufgeschlossenen, an höherem Bewusstsein interessierten Menschen? Ist für Dich die Überlegung, schon mehrmals gelebt zu haben, Gegenstand für Betrachtungen, die Du zum Thema Reinkarnation angestellt hast? Bist Du bereit, den Horizont Deines Bewusstseins voll auszuschöpfen? Möchtest Du die höchsten geistigen Prinzipien erfahren und genau jene Disziplinen kennenlernen, die zu deren Realisation führen. Wenn ja, ist sicher, daß diese Information in höchstem Maße interessant für Dich ist.

Es sind sechs geistigen Fähigkeiten, deren Verwirklichung der Schlüssel für eine von Lebzeit zu Lebzeit wachsende Entwicklung ist. Bei der Realisation dieser Fähigkeit werden, Stufe für Stufe, die geheimnisvollsten Mysterien offenbar. Diese Fähigkeiten helfen uns das Vergessen beim Übergang von einer zur nächsten Lebzeit zu überwinden.

Die Möglichkeit an einem Seminar teilzunehmen, dass uns das wahrhaftig mystische Wissen vermittelt, gibt es nur sehr selten. Deshalb ist klar, daß wir die Gelegenheit nutzen sollten, um uns dieses weiterführende Wissen und die daraus resultierenden Fähigkeiten zu erschließen.

Die wirklich spirituellen Lehren unserer Zeit haben die Themen Karma und Reinkarnation zum Thema. Seit unendlichen Zeiten erzeugen wir durch unsere Absichten, unsere Gedanken und unser Handeln Karma. Dieses können wir uns als einen unendlichen sich selbst dynamisierenden Strom von an Raum und Zeit gebundenen Ideen vorstellen. Durch die Identifikation mit der materiellen Daseinsebene und des Wertesystems innerhalb unseres Denkens, entstanden starke Bildekräfte. Diese formen unser Schicksal und lassen uns als den Menschen auf die Welt kommen, der wir sind. Als Mensch auf die Welt zu kommen hat immerhin den enormen Vorteil, bewusst an unserer Entwicklung arbeiten zu können.

Lassen wir aber den Dingen ihren Lauf, sind wir in Folge davon wie ohnmächtig, im ewigen Kreislauf der Dinge in einer Situation gebunden, in der wir viel Negatives erfahren müssen. Das muß nicht so sein. Wer bereit ist, mit jeder Faser seines Wesens an seiner geistigen Entwicklung mitzuwirken, wird von uns die Anleitungen erhalten, die er benötigt, um sicher aus dem Labyrinth der in gewohnheitsmäßigem Denken erstarrten, fixierten Vorstellungen zu kommen. Dieser Entwicklungsprozeß fördert spezielle, den meisten bisher unbekannte, geistige Fähigkeiten, bereichert die höheren Werte unserers Charakters und dient der Entfaltung des inneren, lichten Wesens.

Dabei gehören das Wissen über die geistige Gesetze und die Beschreibungen der Disziplinen, die diese speziellen Fähigkeiten hervorbringen, zu den Geheimlehren. Teils aus Mißtrauen gegenüber der kirchlichen und gesellschaftlichen Tyranei, die Gedankenfreiheit unterbindet, mehr aber noch, um dieses Wissen vor dem Mißbrauch durch ethisch Unreife zu bewahren, wurden und werden Geheimlehren auch heute noch nur durch speziell geschulte Eingeweihte an eine kleine Schar Auserlesene überliefert.

Die Art der Überlieferung ist unterschiedlich: Rein thelepathisch, durch Symbole, oft nur mündlich, niemals aber vollständig in Schriften niedergelegt. Diese Vorsicht soll vor Mißbrauch schützen. Wir könnten zwar bis in alle Ewigkeit intellektuell darüber spekulieren, wie es sein würde, wenn....., das....., dann ......, aber die klare, spontane Schau auf die karmischen Bindungen, den schicksalhaften Verflechtungen, fehlt, bis wir uns mit ganzem Herzen dem erlösenden Reifeprozeß, innerhalb der Praxis, zu widmen bereit sind. Solange wir nicht zu den Eingeweihten gehören, wissen wir nicht, wie wir zu einem unmittelbaren Erlebnis all unserer Existenzen, sowie den Zwischenzuständen kommen, und können nur sehr bedingt Erkenntnisse gewinnen, die zu höheren Bewusstseinsgraden führen.

Die Möglichkeiten zur geistigen Entwicklung kann sich aber nur demjenigen eröffnen, der die Chance nutzt, wenn er jemandem begegnet, der diese geheimen Überlieferungen kennt und bei diesem eine auf seine Bedürfnisse abgestimmte Praxis absolviert. Ziel ist es, die Fesseln der Prägungen unseres Geistes zu sprengen, Tugenden im Hinblick auf eine spezielle, höhere Ethik zu entwickeln, negative Eindrücke in unserem Geist in positive zu wandeln, um störende Gefühle zu bewältigen und geistige Kräfte aufzubauen.

Die rein verstandesmäßige, intellektuelle oder sentimentale Verarbeitung der Begriffe Karma und Wiedergeburt würde im Falle des Bevorstehen unseres Ablebens nur noch größere Ängste mit sich bringen. Die Vorstellung, alles erlebte, wie in einer ewigen Wiederholung, noch einmal erleben zu müssen, dürfte bei den meisten von uns Grauen hervorrufen. Aber genau so verhält es sich. Wir werden in jeder Lebzeit mit immer den gleichen Gefühlen und negativen Erlebnissen konfrontiert, bis wir unseren Lernprozeß abgeschlossen haben.

Seien wir ehrlich zu uns selbst, wirkliches Wissen entsteht aus Erfahrung und nicht aus emotionaler Rührseligkeit oder intellektuellem Geschwätz. Wenn wir nicht wachsam sind setzt der Verdrängungsprozeß ein und alles verschwindet wieder im Unbewussten. Wenn wir nicht konsequent unseren Weg gehen, haben wir eines Tages die Zeit die wir nutzen sollten, um für uns Klarheit über die Momente nach unserem körperlichen Ableben zu schaffen, mit oberflächlichen Spekulationen verspielt.

Wir wissen bisher, die Themen Karma und Reinkarnation selbst beinhalten Geburt, Alter, Krankheit und Tod in einer unendlichen Reihe von Lebzeiten. Die Qualen, die wir diesmal erlebten oder noch erleben werden, wiederholen sich im ewigen Kreislauf der bedingten Welt, dem Rad der Wiedergeburt. Die Prinzipien der geistigen Gesetze sind dafür verantwortlich. Häufig wird unser Leben durch die Sucht nach sinnenhafter Befriedigung dominiert. Einmal leiden wir darunter, nicht mit denen zusammen sein zu können, die wir lieben. Ein anderes mal müssen wir mit denen zusammensein die wir ablehnen. Oder wir leiden unter der Befürchtung, daß wir das, was wir besitzen, nicht halten können. In einem anderen Zustand dominiert uns die Furcht, daß wir das, was wir zu brauchen glauben, niemals bekommen könnten. In Wirklichkeit ist es von allem etwas, je nachdem welche Situation gerade eine geistige Vorstellung in uns weckt.

Zählen wir einmal die Zeit zusammen in der wir gelacht haben, in der wir fröhlich waren, in der wir geliebt haben. Auf wieviel Minuten kommen wir? Daran merken wir wie "Glücklich" unser Leben bisher tatsächlich ablief. Wer sich an seine Geburt erinnern kann, weiß, daß sie sehr schmerzhaft war. Wer seinem Alterungsprozeß objektiv gegenübersteht, weiß, daß er von dem Gefühl der Wehmut begleitet ist, daß alles einmal zu Ende sein wird. Wer einmal richtig krank war, weiß, wie dieser Zustand sein ganzes Denken und Fühlen ergriffen hat und wer den Tod nahen sieht, fühlt die größte Einsamkeit und Ungewißheit, die ein Mensch denken kann. Einsamkeit deshalb, weil wir unvorbereitet, uns allein gelassen fühlend, in völliger Ohnmacht in den Zustand des Todes gleiten würden. Ungewißheit deshalb, weil wir nicht wissen was uns dann erwartet. Oder hast Du Erfahrungswerte über den Zwischenzustand zwischen den Lebzeiten?

Das muß aber nicht sein, wenn wir uns richtig vorbereitet haben. Diese Vielzahl von Leiden können beendet werden. Das Gefühl von Einsamkeit verliert über uns an Macht in dem Maße, wie wir erkennen, daß in Wirklichkeit nichts stirbt, außer unserem Körper. Dabei hilft zudem, daß in diesem Prozeß unser Verständnis vom Ich und Mein zum Verständnis des gemeinsamen Ursprunges aller Dinge wandelt. Die Ungewißheit schwindet in dem Maße, in dem wir unsere Sichtweise des Sterbens an die realen Geschehnisse anpassen. Wir sehen und erleben die Zwischenzustände bis zur neuerlichen Wiedergeburt genauso klar und deutlich wie wir unsere Hände sehen können.

Gerade wegen dieser phantastischen Möglichkeiten zur Befreiung ist eine gewissenhafte Vorbereitung und beharrliches Üben, für eine kontinuierliche Entfaltung unserer Kräfte, sehr wichtig und gibt uns die Gewißheit, unser Ziel sicher zu erreichen.

Oberstes Ziel ist es zunächst spezifische Fähigkeiten zu entfalten, um an uns selbst einen, dem gewöhnlichen Tod ähnlichen, Vorgang willkürlich zu vollziehen.
Dann wissen wir schon einmal wie es sein wird, wenn unser Geist den Körper verläßt und kennen den Ort an den wir unseren Geist bewusst lenken. Das bedeutet, den Prozeß des Übergangs vom Tod bis zur Wiedergeburt zu beherrschen und noch nach dem Tod die Wahl des Schoßes zur Zeit der Wiedergeburt, günstig zu beeinflussen.
Dies bedeutet ein Leben in Harmonie mit der Natur sowie unserer Gesellschaft zu gestalten. Körperlich gesund und vital zu sein und im Gemüt fröhlich durchs Leben zu gehen ist eine Gabe dieser geistigen Kräfte.

Parallel dazu erlangen wir durch die Übungen auf den Seminaren die Kräfte, die Bewusstseinsformung eines anderen Menschen zu leiten. Damit erarbeiten wir uns die Fähigkeit, einem Verstorbenen den Übergang von einer Existenz in die nächste zu begleiten und zu erleichtern, auch wenn dieser von diesen Dingen nichts versteht. Liegt jemand im Sterben, können wir ihn durch den Zustand des Sterbens, vom Diesseits aus, durch die Zustände zwischen Tod und Wiedergeburt führen.

Wenn wir aber nicht die aus den meditativen Übungen entwickelten Kräfte besitzen, die uns ermöglichen, nach dem Tode in den höheren Zustand aufzusteigen, in dem das "Reine Licht" (Sinnbild für eine höhere Realität) heraufdämmert, sinken wir immer tiefer in unserem illusionsbehafteten Bewusstsein herab. Das "Reine Licht", schwindet aus unserem Bewusstsein. Dann sterben wir zum zweiten mal den Tod nach dem Tode und beginnen einen leidvollen Zwischenzustand zu erleben.

Noch tiefer als in den Verstrickungen der sinnentäuschenden, trugvollen, bedingten Welt, müssten wir in diesem Zustand verharren, solange unser Karma es bestimmt. Von hieraus gingen wir zu unserer Zeit wieder in einen Mutterschoß ein und begännen ein neues Leben, weiter an Leidenschaften gefesselt und dem Nichtwissen ausgeliefert. Haben wir jedoch während unseres Lebens besondere Kräfte entwickelt, treten wir durch eine letzte Willensanstrengung im Augenblick des Aushauchen, in den höchsten Zustand, in die übersinnliche Vereinigung mit dem "Licht" ein und unser Tod erfolgt ohne Bruch in der Bewusstseinsfolge. So überwinden wir, im Gegensatz zum Ungeübten, die Ohnmacht des Todes, die gewöhnlich die Trennung des Bewusstseins vom irdischen Körper begleiten würde.

Damit führen wir unser bis dahin geklärtes, gesammeltes Bewusstsein durch den Moment des Zwischenzustandes in ein neues Dasein. Im nächsten Leben wissen wir noch wer wir waren und lösen die möglicherweise übriggebliebenen Reste unseres Karma, bis wir vollständig vom Rad der Wiedergeburt befreite sind. Das bedeutet in einem Zustand höchster Wachsamkeit zu sein. In der Beherrschung dieser Kräfte durchbrechen wir die gewöhnlichen Vorgänge, indem wir freiwillig unseren alten, oder abgetragenen Körper zurücklassen und ohne eine Unterbrechung unseres Bewusstseins einen neuen Körper annehmen.

Der so Geübte stirbt niemals auf gewöhnliche Weise. Wenn er nicht plötzlich und unerwartet, bevor er die Reife erlangt hat, umkommt, gibt er nur seine physische Form auf, die er als Kleidung erkannt hat. Diese kann er bei vollem Bewusstsein beliebig an und ausziehen, während er in den Bewusstseinszustand des Lichtes eingetreten ist.

Weitere Disziplinen, die wir erlernen, sind das Sammeln kosmischer Energien und Ihre Verwandlung in Lebenskräfte und die Beherrschung der Traumebenen.

Wenn Du die beschriebenen Fähigkeiten verwirklicht hast, um selbstbestimmt, bei grösster, geistiger Klarheit in die nächste Lebzeit einzutauchen und den Zeitpunkt, Ort sowie die Umstände Deiner Wiedergeburt günstig beeinflussen kannst, hast Du die Voraussetzung für eine von Lebzeit zu Lebzeit ungehindert wachsende, geistige Entwicklung geschaffen.

http://artphil.de/index.php?module=pagem..._position=22:22

Die Wahrheit wiegt meistens schwer.

Linoma Offline




Beiträge: 1.500

30.03.2010 18:14
#3 RE: Bewusstseinserweiterung antworten

Auf unseren höheren Seminaren erkennen wir die Ursprünge des Denkens, in der Wechselwirkung zur physischen Realität, also dessen realitätsbildenden Faktoren. Es zeigt sich die Mythologie der archaischen Gedankenformen die, unabhängig vom Übertragungsweg durch die Völkerwanderung (Migration), existieren. Die bewusste Realisierung dieser Gedankenformen wird durch eine auf dem Seminar zu erlernende Methode mit transzendierender Funktion ermöglicht. Diese Funktion wird transzendent genannt, weil sie den Übergang von einer seelischen Verfassung in die eine andere, durch wechselseitige Konfrontation von Gegensätzen ermöglicht. Hierbei machen wir uns die ausgleichende (quasi homoestase) Funktion des Unbewussten dienstbar. Damit wird der "bilderschaffende Geist" bewusst, die Ursache aller Gedankenformen, die den Voraussetzungen (a priori Gegebenheiten) der unmittelbaren Wahrnehmung ihre Gestalt geben.

Transzendentale Psychologie ist die Art sich mit den unbewussten Prozessen zu beschäftigen und festzustellen, dass sich in unserem Unterbewusstsein ein ausgleichender, kompensatorischer Prozeß abspielt, der von der Natur dazu vorgesehen ist, die Mängel und Verworrenheit in unserem Bewusstsein auszubalancieren. Bei den auf unserem Seminar angewandten Techniken werden die Funktionen des Unterbewusstseins bewusst gemacht. Damit bewirken wir eine Veränderung im Bewusstsein. Dadurch wird ein neues Bewusstseinsniveau erreicht und da die weitere Betrachtung der unbewussten Vorgänge immer neue Erkenntnisse hervorbringt, nennen wir dies mit Recht eine Methode zu geistigen Evolution.

Der eigentliche Prozeß des unbewussten Ausgleiches hängt ganz von der Verfassung der unbewussten Psyche und der in ihr herrschenden Wertvorstellungen ab. Eine Überführung der unbewussten Denkinhalte in das Bewusstsein kann nur mit Hilfe geistiger Übungen bewerkstelligt werden. Wenn sie an die Oberfläche gebracht werden, offenbaren sie Denkinhalte, die einen auffallenden Gegensatz zur allgemeinen Richtung der bewussten Gedanken und Gefühle bilden. Das zeigt deren ausgleichende Aufgabe, den diesen Effekt sollen sie haben.

Die Erscheinung enthält Konfliktstoff, da die bewusste Einstellung der Konfrontation von scheinbar inkompatiblen und abweichenden Informationen Widerstand entgegensetzt. In den Jahren unserer Seminartätigkeit förderten wir die erstaunlichsten Beispiele solcher Gedankenmuster von gänzlich fremden und unannehmbaren Denkinhalten ans Tageslicht.

Es sind häufig die selben Bilder, die man in der Mythologie und bei anderen archaischen Gedankenformen findet. Unter normalen Bedingungen regt jeder Konflikt die Psyche zu einem ausgleichenden Prozeß an, ähnlich der Balance (Homeöostase) gewisser Körperfunktionen, damit ein seelisches Gleichgewicht erhalten bleibt.

Gewöhnlich entscheidet beim Ungeübten das Unterbewusstsein den jeweiligen Standpunkt. So ist er dominiert durch die ihm anerzogenen, vererbten oder über die Traditionen vermittelten Werte. Diese Entscheidung wird vom Bewusstsein angenommen als sei es eine bewusste vorurteilsfreie Entscheidung. Anders verhält es sich, wenn in der Anwendung unserer Methode der ausgleichende Prozeß bewusst gemacht und der Konflikt ausgetragen wird. In der hier beschriebenen Methode ist vorgegeben, dass die scheinbar nicht passenden, inkompatiblen eben kontroversen Denkinhalte des Unbewussten nicht wieder verdrängt werden, sondern, dass der Konflikt angenommen und konfrontiert werden soll. In dem Moment, in dem dieser Denkinhalt die Bewusstseinsschwelle durchbricht erscheint zunächst keine Lösung möglich, trotzdem wird das gewonnene Bild zweier Gegensätze dem Bewusstsein vorgeführt. Im Verlauf der Übungen werden die Übereinstimmungen (Affinitäten) geprüft, in dem Situationen erinnert werden, die als Bezugsrahmen dieser Denkinhalte zu erkennen sind. Hierbei wird das immer wieder gleiche Konzept des automatischen Ausgleiches erkannt.

Das Bewusstsein wird so mit einem neuen Aspekt der Psyche konfrontiert, womit der eigendynamische Faktor der Wiederholung erkannt wird. Eine neue Konfrontationsstufe taucht in der Frage auf, nämlich wie und in was das erkannte Denkmuster zu wandeln ist, um zukünftigen ähnlichen Ereignissen zu begegnen.
Auch das können wir, ähnlich wie bei den geistigen Übungen des Ostens, eine Lenkung von Energie, oder sogar Änderung von komplexen unsere Realität fügende Vorstellungen nennen. Dieser Vorgang wird fortgesetzt, bis der ursprüngliche Konflikt in befriedigender Weise modifiziert wurde. Dies führt in einen Zustand von Ausgeglichenheit und Harmonie und auf diese Weise sind wir wieder die Schöpfer unseres Schicksals.

Es ist zugleich ein Prozess und eine Methode. Die Produktion von unbewusstem Ausgleichen ist ein spontaner Prozeß; die bewusste Realisierung ist eine Methode mit transzendierender Funktion. Wie eingangs erwähnt wird diese Funktion deshalb transzendent genannt, weil sie den Übergang von einer seelischen Verfassung in eine andere, durch wechselseitige Konfrontation von Gegensätzen ermöglicht.

Diese Beschreibung skizziert die transzendente Funktion nur, mehr davon auf dem Seminar. Ich mußte auf diese Methode aufmerksam machen, weil sie den Weg aufzeigt, auf dem wir zu jener Art von sonst unbewusstem Seelenleben Zugang finden, auf den sich unsere Seminare beziehen. Es ist der bilderschaffende Geist gemeint, die Ursache aller Grundformen die der bewussten Wahrnehmung ihren besonderen Charakter geben. Diese Formen sind der unbewussten Psyche eigen; sie sind ihre strukturellen Elemente und nur durch sie kann erklärt werden, warum mythologische Motive (Archetypen) mehr oder weniger überall erscheinen, sogar dort, wo die Völkerwanderung (Migration) als Übertragungsweg sehr unwahrscheinlich ist.

Träume, Phantasien und Psychosen bringen Bilder hervor, die allem Anschein nach identisch sind mit mythologischen Motiven, von denen die betreffenden Menschen keinerlei Kenntnis hatten, nicht einmal indirekte Kenntnis durch Redewendungen oder durch die symbolische Sprache der Bibel. Viele Menschen finden solche Behauptungen unglaubhaft, aber entweder kennen sie die rudimentäre Psychologie nicht oder sie wissen nichts von den Resultaten psychologischer Forschungen. Ohne Zweifel weist die Psychologie des Unbewussten das Vorhandensein von archaischen Material nach. Was auch immer die Struktur des Unbewussten sein mag, soviel ist sicher: es enthält eine große Anzahl von Motiven oder Formen von archaischem Charakter, die im Prinzip identisch sind mit den Grundideen der Mythologie und ähnlichen Gedankenformen.

Weil das Unbewusste die geistige Ursache ist, haftet ihm die Qualität des Schöpferischen an, es ist der Geburtsort von Gedankenmustern, so wie unsere Darstellung es von dem universalen Geist annimmt.

Da wir dem Unterbewusstsein keine bestimmte Form zuschreiben können, scheint die Behauptung, dass der All – Geist ohne Form, und doch der Entstehungsort aller Formen sei, gerechtfertigt. Da die Inhalte des Unbewussten zu keiner bestimmten Zeit gehören, also scheinbar ewig sind, geben sie ein eigenartiges Gefühl von Zeitlosigkeit, wenn sie bewusst realisiert werden. Wir finden ähnliche Feststellungen in nahezu allen Kulturen bestätigt. So bedeutet das australische Wort "aljira" z. B. zugleich "Traum" und "Geisterland" und die "Zeit", in welcher die Vorfahren lebten und immer noch leben. Es ist, wie die Ureinwohner sagen, die "Zeit als noch keine Zeit war". Dies sieht aus wie eine Offensichtliche Konkretisierung und Projektion des Unbewussten mit den ihm charakteristischen Qualitäten, seinen Traummanifestationen, seinen urtümlichen Gedankenformen und seiner Zeitlosigkeit. Eine introvertierte Einstellung, bei welcher die Betonung nicht auf der äußeren Welt (der Welt des Bewusstseins), sondern auf dem subjektiven Faktor (dem Hintergrund des Bewusstseins) liegt, ruft daher notwendigerweise die charakteristischen Manifestationen des Unbewussten hervor, nämlich archaische Gedankenformen und bringt zudem "historische Gefühle" von Unbestimmtheit, Zeitlosigkeit und Einheit hervor.

Das besondere Gefühl von Einheit ist eine typische Erfahrung bei allen Formen von Mystik und kommt von der allgemeinen Verknüpfung der Denkinhalte, die sich mit der Abschwächung des Bewusstseins verstärkt. Die fast unbeschränkte Vermischung von Bildern in Träumen, wie auch in den Produkten des Denkens, zeigen deren unbewussten Ursprung. Im Gegensatz zu der klaren Unterscheidung und Differenzierung der Formen im Bewusstsein, sind die unbewussten Inhalte äußerst unbestimmt und vermischen sich daher leicht. Wenn wir versuchten, uns einen Zustand vorzustellen, in welchem nichts deutlich ist, würden wir sicherlich das Ganze als Eines empfinden und die Trennung der Dinge nach Sinn und Zweck aufgeben. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die eigenartige Empfindung von Einheit von dem unterschwelligen Wissen um den All- Zusammenhang im Unbewussten herrührt. Durch die Anwendung der Methode zur transzendenten Funktion gewinnen wir nicht nur Zugang zum "Einen Geist" (Gott), wir lernen auch verstehen, wie die Selbstbefreiung funktioniert.

Wenn es einem durch innere Schau (Introspektion) und bewusste Realisierung von sonst mechanisch ablaufenden, unbewussten Kompensationen möglich wird, den psychischen Zustand umzugestalten und so die Lösungen von schmerzlichen Konflikten zu erreichen, scheint man berechtigt von "Selbstbefreiung" zu sprechen. Trotz dieser Aussicht ist die Selbstbefreiung nicht ohne weiteres zu realisieren, denn wir können diese unbewussten Kompensationen nicht alleine mit einem Willensakt an die Oberfläche der direkten Wahrnehmung bringen. Es braucht dazu eine spezielle Methode und die richtige Atmosphäre, so wie wir es auf unserem Seminar haben.

Dem kritischen Verstand erscheint es auch zunächst unbefriedigend den Dualismus aus den polaren Denkmustern, dem Charakter des Ausgleichens, als Entscheidungsbasis anzunehmen. Unsere Philosophie gibt auf diesen höchst wichtigen Faktor der Polarität einige symbolische Hinweise. Sie sagt, dass ein Optimum mit einer Entwicklung auf dem Weg der Mitte, oberhalb dieser polaren Gegensätzen zu erreichen ist. Sie sagt zudem, dass die Modifikationen dieser "Denkmodelle" am Vorteilhaftesten entweder in einer Finalbildprojektion oder in der Erkenntnis eines formlosen, d. h. raum- und zeitlosen, Zustandes formuliert werden.

http://artphil.de/index.php?module=pagem...MN_position=4:4

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