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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 206 mal aufgerufen
 Schamanismus
Adamon Offline




Beiträge: 10.634

28.04.2010 23:33
RE: Zu Schamanismus: antworten

. - Was Du aufdeckst, - offenbart sich . -

"Die Erlösung kann nicht verdient, nur empfangen werden, - darum ist sie die Erlösung". -

"Es ist alles Illusion, - was nicht aus mir selber spricht,
- denn es ist ein Zusatz, - dieses Eine nicht". -

http://adamonstasy.weebly.com/

Linoma Offline




Beiträge: 1.500

03.11.2010 10:13
#2 RE: Zu Schamanismus: antworten

Schamanistik - die Lehre der Schamanen.

Dieser Themenbereich wird so genannt, weil die echten Schamanen beinahe ausgestorben sind, die sogenannten Schamanisten aber aus dem Boden spriessen, eher wuchern. Ein Schamanist ist ein Mensch, der die Lehre der Schamanen verfolgt, versucht den Weg eines Schamanen zu gehen aber eben kein echter Schamane ist und leider nur in seltenen Fällen wirkliche Ahnung vom Schamanentum hat.

Um einen echten Schamanen von einem der vielen typischen künstlichen, synthetischen Grosssstadtschamanen die noch nie einen Wald gesehen haben, eine kleine Hilfestellung:

Ein echter Schamane ist dazu auserwählt worden, durch die Geister. Das bedeutet, ein echter Schamane muss eine einschneidende Prüfung überlebt haben ehe er als "von den Geistern auserwählt" gilt. In den Naturreligionen, denen das Schamanentum ja entspringt, heisst das, eine lebensgefährliche Begegnung mit einem Tier überlebt zu haben (das dann auch das Totemtier des Schamanen ist). In der Praxis hiess das oft, dass der Schamane verstümmelt war. So hat ein Schamane in Afrika ein Bein und ein Auge an einen Löwen verloren und wurde dadurch vom Geist des Löwen "auserwählt." Ein Indianerschamane verlor sein Augenlicht durch das Gift einer Klapperschlange, ein anderer einen Arm durch ein Bison etc. Sofern ein Grossstadtschamane eine Begegnung mit einem Tier hatte, war es meist im Zoo oder dass ihm ein Adler auf die Schulter gekackt hat. Ich meine das nicht Böse, aber wie realistisch ist es, dass in der heutigen hochmodernisierten, naturfeindlichen Umwelt mitten in New York ein echter Schamane auserwählt wird.

Zumal ein echter Schamane in der Natur lebt und die Stadt und die Menschen meidet. Wie indische Yogis ziehen sie sich in die Natur zurück und leben von der Natur (und kaufen nicht bei Aldi). Sie gehen nicht auf die Menschen zu und drehen ihnen schamanische Utensilien an und bieten keine Kurse im Kaufhaus an, sondern warten bis die Menschen zu ihnen kommen.

Echte Schamanen sind daher in gewissen Staaten quasi unvorstellbar. In Europa findet man Schamanen nur noch sehr selten in den weiten Russlands oder in Finnland. Ansonsten ist da nichts mehr zu finden.
In Amerika findet man, vor allem in Südamerika, durchaus noch echte Schamanen aber wird ihnen als "zivilisierter" Mensch wohl nur durch einen Flugzeugabsturz über den Weg laufen. In Asien gibt es in dem Sinne keine Schamanen, höchstens bei den Mongolen. Ansonsten hat man, wie in Europa, Priester und Magier (Taoisten und Yogis). In Afrika hat jeder Stamm einen. Und in Australien, bei den Aboriginies, finden sich auch noch echte Schamanen, auch wenn dieses Volk langsam ausstirbt und ähnlich wie die Indianer Amerikas, dem Alkohol und Glücksspiel erliegen.

Ein echter Schamane lebt in der Natur, mit der Natur und fertigt seine Gebrauchsgegenstände selbst. Es genügt eben nicht einen Traumfänger über dem Bett aufzuhängen und morgens zu lüften, während man Gegenstände grosser Firmen in seinem kleinen Privatladen "vertickt".
Damit möchte ich vor den vielen Stadtschamanen warnen die meist keinen Schimmer vom Schamanentum haben. Da sie aber mehr Wissen als die meisten Stadtmenschen gibts immer wieder viele, die auf sie hereinfallen.

Die Wahrheit wiegt meistens schwer.

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