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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 124 mal aufgerufen
 Heidnisches vom Christentum entlehnt / Heidentum-Christentum
Linoma Offline




Beiträge: 1.500

12.01.2011 20:43
RE: ISIS - Maria antworten

Isis spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung der modernen Religionen,
trotzdem wurde ihr Einfluss darauf fast vollständig vergessen.
Sie wurde von der griechisch-römischen Welt verehrt.

Während des vierten Jahrhunderts, als das Christentum im römischen Reich Fuß fasste,
gründeten ihre Anhänger den ersten Madonna-Kult, um Isis` Seele am Leben zu erhalten.
Manche Christen nannten sich selbst Pastophori, das bedeutet, die Hüter der Diener von Isis.... welches das Wort „Pastoren“ zum Urspung haben könnte.

Der Einfluss von Isis wird im Christentum als glaubensvolle Ehefrau und liebende Mutter. In der Tat orientierten sich viele Mütter an der Art, wie liebend Isis mit ihrem Sohn Horus umging, so wurde sie auch als „Madonna mit Kind“ in der religiösen Kunst wiedergespiegelt.

Die Wahrheit wiegt meistens schwer.

Linoma Offline




Beiträge: 1.500

14.09.2011 20:59
#2 RE: ISIS - Maria antworten

Die Väter der christlichen Kirche setzten d. Verehrung Marias erheblichen Widerstand entgegen,denn sie waren sich darüber im klaren,daß Maria aus einer Mischung verschiedener althergebrachter Göttinnen bestand;zu diesen Göttinnen gehörten Mariamne,die semitische Gottesmutter und Himmelskönigin, Aphrodite-Mari,die syrische Version von Ishtar, Juno,die gesegnete Jungfrau ISIS als Stella Maris,Stern des Meeres, Maya,die orientalische Jungfrau-Mutter des Erlösers,die Moiren oder dreifachen Schicksalsgöttinnen und viele andere Versionen der Großen Göttin.

Die Geistlichen wußten,daß Maria mit denselben Titeln belegt wurde wie ihre heidnischen Vorgängerinnen:"Königin des Himmels,Herrscherin der ganzen Welt".

Die christlichen Patriarchen versuchten, Maria zu vermenschlichen und herabzusetzen,um zu beweisen,das sie eine Anbetung nicht wert sei.Epiphanius ordnete an:"Laßt den Vater,den Sohn und den hei- ligen Geist anbeten,aber laßt niemanden Maria anbeten".Anastasius sagte:"Laßt niemanden Maria die Mutter Gottes nennen,denn Maria war nur eine Frau,und es ist unmöglich,daß Gott von einer Frau geboren wurde".

Die Mitglieder einer Sekte,die sich Marianiten nannten und behaupteten,daß Maria die wahre Eigenschaft der Göttlichkeit besäße,wurden von der Kirche bis ins 5. Jahrhundert hinein als Ketzer verfolgt.Einige christliche Kirchenväter versuchten, dem Dilemma dadurch zu entkommen,daß sie Marias Mutterschaft angriffen,um zu beweisen, daß sie weder göttlich noch wirklich mütterlich gewesen sei. Sie behaupteten, daß Jesus nicht auf gewöhnlichem Wege geboren worden sei,sondern sich plötzlich vor Maria materilisiert hätte.

Papst Nikolaus III. befahl dem Mönch Jean d´Olive,der "im Lernen und in der Frömmigkeit hervorragend" war, eigenhändig ein Traktat zu verbrennen,das er zum Lobpreis Marias geschrieben hatte, weil es eine übermäßige Verehrung für sie ausdrückte.Die christliche Gestalt der Maria entstand in den ersten vier Jahrhunderten der christlichen Ära Stück für Stück aus Versatzstücken und Teilen der Großen Göttin,die in allen Tempeln der alten Welt "Söhne Gottes" und Heilande empfing.Es weist einiges darauf hin,daß die frühen Christen Maria als eine Dreiheit ansahen, obwohl auf dem Konzil von Nicäa der dreiheitliche Charakter der alten dreieinigen Göttin auf den christlichen Gott überging.

Die Waliser vermengten Maria mit der triadischen Weißen Göttin.Die Zisterzienser nannten sich "Ritter unserer Herrin" und brachten Maria mit der heidnischen Maiköni- gin.Maria manifestierte sich auch als die Feenkönigin,die als göttliche Braut der Mönche über ein Kloster in der Nähe von Laach wachte. Gothische Kathedralen waren nicht Gott oder Jesus geweiht, sondern "Notre Dame"; sie wurden insgesamt "Unsere Herrinnen" genannt oder "Paläste der Himmelskönigin".

VIELE VON IHNEN WAREN AUF HEIDNISCHEN HEILIGTÜMERN DER GROSSEN MUTTER ERBAUT.Die römische Kathedrale von Santa Maria Maggiore liegt über der heiligen Höhle der Magna mater. Santa maria in Aracoeli auf dem kapitolinischen Hügel war ebenfalls ein Tempel von Tanit.Marias Kirchen wurden in ganz Italien auf Heiligtümern von Juno, ISIS, Minerva, Diana oder Hekate gegründet.Eine Kirche hieß sogar naiv "Santa Maria sopra Minerva":

"DIE HEILIGE MARIA ÜBER (DEM HEILIGTUM VON) MINERVA".Der große ISIS-Tempel in Philae wurde im 6. Jahrhundert Maria geweiht.Auf Zypern wurden Aphrodites Heiligtümer zu Kirchen Marias; die Zypriotinnen wandten sich weiterhin unter Aphrodites Namen an sie.In Chartres wurde das heidnische Götzenbild der "virgo paritura" (Gebärenden Jungfrau) in der sogenannten Druidengrotte unter der Kathedrale aufbewahrt. Es hieß, es sei eine schwarze Statue von Maria.

Die Wahrheit wiegt meistens schwer.

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