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 Astralwelt
Linoma Offline




Beiträge: 1.500

20.01.2011 20:41
RE: Erfahrungsberichte zu Astralreisen antworten

Spontane Astralreisen

Die meisten Astralreisen, die ich erlebt habe sind spontan aufgetreten. Dies waren auch die interessantesten. Oft befinde ich mich ohne Übergang in einer mir unbekannten Gegend und besitze ein volles Tagesbewußtsein, so dass ich entscheiden kann, was ich nun unternehmen möchte. Gelegentlich auch befinde ich mich in einem Traum, wandere in diesem durch die Gegend und werde dann innerhalb weniger Sekunden durch irgend eine Tatsache bewußt, wie etwa durch die sonnendurchflutete Schönheit des Herbstlaubes oder die bunten Fassaden einer Altstadt. Indirekt haben wir zu Anfang des vorherigen Satzes auch gleich ein kleines Problem angeschnitten: die Astralreise setzte sich aus einem Traum fort. Nun ist die Frage, war dies vorher wirklich nur ein Traum oder schon eine Astralreise, nur unbewußt. Ich tendiere eher zu der letzteren Interpretation, denn diese unbewußten Phasen vor den Astralreisen zeigen keine Kennzeichen üblicher Träume wie z.B. häufiger Szenenwechsel, Dominanz von Aktionen, alogische Elemente. Diese Vorphasen sind ein bloßes spazieren gehen mit gelegentlichen Gesprächen mit dieser oder jener unbekannten Person.

Mit der Möglichkeit unbewußter Astralreisen habe ich auch gleich einen umfangreichen Diskussionsstoff angeschnitten, den ich allerdings hier kurz halten möchte und lediglich die damit in Zusammenhang stehenden Fragen offen lasse. Möge jede/r sich durch eigene Erfahrungen ein eigenes Urteil bilden.


Die Existenz solch unbewußter Astralwanderungen, die sich nur wenig oder vielleicht nicht von Träumen unterscheiden legen die Fragen offren - sind Astralreisen viel häufiger als vermutet?
Oder ist dies gerade ein Beweis, dass es sich beim Astralreisen lediglich um Träume handelt?
Irgendwie hat sich durch die Bewußtseinsschulung, die durch das Astralreisen und auch durch die Meditationen und Tageseinstellung entstanden ist, auch mein Traumleben drastisch geändert: es gibt keine Aggressionen, keine Verfolgungen, alles ist viel logischer geworden als sonst und ich frage mich, glaube es bereits, dass ich jede Nacht mehrmals auf Astralreisen bin (was dazu geführt hat, dass ich die Methoden der willentlichen Herbeiführung eines OBE Zustandes mehr und mehr vernachlässigt habe, ich scheine sie nicht mehr zu brauchen.)

Astralreisen im Anschluß an Abhebungen und Austritten

Ein OBE in der Art einer "Abhebung" kann sich auf verschiedene Weise in eine Astralreise fortsetzen

"Vom Wind getragen werden"

Oft hatte ich während Abhebungen das Gefühl vom Wind hochgetragen zu werden und weit fortzuschweben. Der Wind war meist sehr kräftig, jedoch sehr angenehm und belebend. Ich fühlte ihn mit allen meinen Poren. Während dieses Geschehens hatte ich kein Sehvermögen; es war schwarz um mich. Gelegentlich sah ich eine weiße Sonne über mir erstrahlen, wie ein helles Loch in einer schwarzen Samtwand. Irgendwann hörte die Reise jedesmal auf und nach einem fühlbaren Stillstand öffnete sich plötzlich die Sicht und ich stand in einer mir völlig fremden Umgebung. Ich fühlte mich zumeist sehr mit Kraft geladen und aus diesem Grunde sehr euphorisch.

Automatisch nach einiger Entfernung

Sehr oft wandelt sich eine "Abhebung" spontan in eine Astralwanderung um, sobald einige Meter (kann auch mehr sein, ist individuell unterschiedlich) Abstand zum physischen Körper gewonnen werden. Begünstigt wird so eine Umwandlung eines ätherischen OBE in einen astralen auch durch das Durchschreiten von Schwellen - Türe, Haustüre, Mauer durchschreiten etc. Bei einem fliegenden Exkurs, sofern er gelingt, haben wir auch eine Astralreise vor uns.


Astralreisen in Fortsetzung eines Austrittes

Hierfür gilt dasselbe was ich oben unter "automatisch nach einiger Entfernung angeführt habe.

OBE Brief 97 ...Ich bin gegen 5 Uhr früh aufgestanden und habe im Wohnzimmer meditiert (Hauptziel dabei war es meine Müdigkeit etwas abzuschütteln und meine Konzentrationsfähigkeit herzustellen).

Nach ca. 10 Minuten bin ich wieder ins Bett gegangen, wobei ich während dem Einschlafen ein Mantra wiederholt habe (einfach den Namen Ramakrishnas). Kurze Zeit später hatte ich das Gefühl dass sich mein Astralkörper gelöst hat (ist meine Interpretation - ein Gefühl des Schwebens und Hin- und Herschwingens - das Gefühl ist immer gleich, wobei ich Anfangs immer noch das Mantra wiederholte). Danach stand ich im Traum auf (das Zimmer war in Morgenlicht getaucht) und ging zur Wand des Zimmers. Ich schloss die Augen und ging durch die Wand, wobei ich kurz das Gefühl hatte als müsste ich mich durch dichtes Unterholz durchkämpfen. Kurz danach befand ich mich (auf dem Bauch liegend, wie nach einem Sturz) auf dem Rasen vor unserem Haus. Das Gras war taunass und die linke Seite der Landschaft war in einen lichten Nebel gehüllt...."


Durch die Wand gehen: Es war goldrichtig, dass Du dabei die Augen geschlossen hast, da geht es leichter. Gleichzeitig mit diesem durch die Wand gehen hast Du eine Schwelle durchschritten und befindest Du Dich in einem Astralkörper - vorher war es ein "Ätherkörper" - die Äthersubstanz ist also durch diesen Vorgang in den physischen Körper zurückgeholt worden und der Astralkörper ist alleine übriggeblieben.



Astralwanderungen, zu deren Beginn Tunnel oder Löcher durchschritten werden

Schamanistische Tunnelerlebnisse, werden in einem eigenen Artikel beschrieben und ich gehe hier deshalb nicht näher darauf ein.

Was die "Löcher" anbelangt, solch ähnliche Erlebnisse, wie ich sie hier meine, werden von R.A. Monroe: "Der Mann mit den zwei Leben" (Econ Verlag, 1971) berichtet. Nachfolgend eines von mir:

"Die Ammoniakwelt

"Der OBE-Versuch erweckte den Anschein erfolgreich zu werden (Methode "Austritt". Der Vorgang ist jedoch, wie anschließend zu sehen ist, völlig andersartig verlaufen). Ich fühlte eine zunehmende Belebung des Fluidals und konnte bereits Arme und Füße bewegen. Das Zimmer began sich aufzuhellen und bald konnte ich alle Details sehen. Zu meiner Überraschung gewahrte ich an Stelle des Bücherregales zu meiner Seite eine leicht geöffnete Türe. Ich erhob mich und schwenkte die Türe auf.

Unter mir, in einiger Entfernung, lag das Panorama einer Stadt. Eine lange Flucht von verwitterten, steinernen Teppen, es mochten fünfzig bis hundert sein, führte hinab auf eine Straße. Diese Straße führte durch eine Einöde geradewegs zur Stadt hin. So schritt ich Stufe für Stufe hinab. Ich ging mit schweren Schritten hinab, als würde ich mit meinem physischen Körper gehen. Dann stand ich auf der Straße und ging auf die ersten Häuser zu.

Je mehr ich mich dem Stadtrand näherte, desto stärker wurde die Luft von einem ätzendem Ammoniakgeruch erfüllt. Ich hatte so etwas noch nie erlebt. Das Atmen wurde mir schwer und brennend. Verunsichert verlangsamte ich meine Schritte und näherte mich vorsichtig den Häusern. Schon konnte ich in die Stadt hinein sehen. Die Straße schien ausgestorben und bar jeglichen Lebens. Die Häuser schienen verwahrloste, leere Ruinen zu sein. Die Fenster waren schwarz-dunkle Löcher. Die Türen waren kreuz und quer mit Brettern verschlagen. Es herrschte Todesstille.

Ich blieb stehen, musterte die Umgebung und konzentrierte mich auf ein empathisches Erfühlen. Obwohl die Lunge brannte, reizte es mich sehr weiter zu gehen. Irgendwie empfand ich jedoch Gefahr und ich hatte die Gewißheit, daß ich vielleicht an die fünfzig Meter gehen könnte, als gäbe es kein Leben um mich. Dann unvermutet und plötzlich wäre eine Horde aggresiver Menschen auf mich gestürzt. Da ich keine Verbindung zu meiner Physis hatte, wie sonst bei Astralwanderungen, wäre dies für mich schlecht abgelaufen. Überhaupt war die Situation völlig anders als alles, was ich bisher erlebte. Ich wußte, ich muß den Weg zurück finden oder war verloren.

So drehte ich mich um, ging Schritt für Schritt die Stufen wieder hinauf und kehrte durch die seltsame Türe wieder in mein Zimmer zurück."

P.S.: Kann dies nach wie vor nicht zuordnen und habe dergleichen nicht mehr erlebt.


Maßnahmen zur Steigerung der Bewußtheit

Körpererleben, Körperbewußtsein, Gesamtbewußtheit

... Einmal habe ich auf meine Hände geblickt, die erstaunlicherweise etwas verstümmelt waren"

Verstümmelte Hände: das ist ganz normal, wenn Du Dich im feinstofflichen Körper bewegst und nicht gezielt Dein Körperbewußtsein entwickelt hast, durch Tasten, Bewegen und Anschauen, dann sind die Gliedmaßen sehr oft nur rudimentär, also nicht voll ausgebildet. Schließlich bilden wir ja unseren Double aus der Vorstellung (mit Hilfe des UBW, das mitmischt). Gleichzeitig hängt von der Intensität des Körperbewußtseins auch die Erlebnistiefe und Gesamtbewußtheit der Astralreise ab - deshalb ist das Durchchecken des Körpers so wichtig.

Auswirkung zu schneller Eindrücke:

Das Bewußtsein wird durch das Fliegen und vorallem durch das schnelle Vorbeigleiten vieler Eindrücke flüchtiger.

Die Wahrheit wiegt meistens schwer.

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