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 Franz Bardon
Linoma Offline




Beiträge: 1.500

04.04.2010 17:14
RE: Rezeptionen antworten

Franz Bardons
mentalisch freier Raum

Oder:
Ein 'magischer Beweis'
für den ungläubigen Thomas

(© Paul Allen, August 2001)
Immer wieder wird von Anfängern auf dem magischen Weg oder auch von Zweiflern nach einem Beweis für die Realität der Phänomene, die auch Franz Bardon in seinem Stufenlehrgang beschreibt, verlangt.
Meiner Meinung nach völlig zu Recht.

Wer vor der Entscheidung steht, sich einem Stufenlehrgang nach der Art von Franz Bardons "Der Weg zum wahren Adepten" zu widmen, dem ist klar, daß er dafür einiges an Zeit und Aufwand investieren muß. Dies ist umso schwieriger, als er nicht abschätzen kann, ob sich der Zeitaufwand lohnen wird oder ob er nur einer Schimäre nachjagt. Als Anfänger hat er keinerlei Möglichkeit, sich von der Wahrheit zu überzeugen und schon weiter Fortgeschrittene weigern sich in der Regel hartnäckig, irgendwelche 'Beweise' für ihre Fähigkeiten zu erbringen (verständlicherweise).

Je weiter ein Strebender in seiner eigenen Entwicklung kommt, umso mannigfaltiger werden seine Kenntnisse zum Hervorrufen bestimmter sogenannter 'außergewöhnlicher' Phänomene. Während sich bei ihm dieses Wissen ansammelt und vervielfältigt, erkennt er aber auch immer mehr Möglichkeiten, die es einem Neuling ermöglichen würde, spezielle Phänomene auch ohne das sonst übliche notwendige Training zu erleben.

Einige dieser Möglichkeiten sind meiner Meinung nach etwas gefährlich, besonders da durch einen Schreck über das Erlebnis oft mehr Schaden angerichtet wird, als es eigentlich der Fall sein sollte. (Ich meine hier nicht Experimente mit Drogen, die schärfstens abzulehnen sind; es gibt genügend andere Methoden.) Der etwas Fortgeschrittene ist 'eigenartige Dinge' schon gewohnt und bleibt auch bei ungewöhnlichen Dingen gelassen, was beim Neuling leider oft nicht der Fall ist.

Kein 'Magier' der etwas auf sich hält, wird demnach so unverantwortlich sein, solche für die breite Masse noch ungeeigneten Methoden weiterzugeben.

Andere Methoden halte ich für wirklich harmlos. Aber was ist schon 'harmlos' ? Menschen sind sehr, sehr unterschiedliche Wesen. Was für 487 Menschen komplett harmlos ist, kann beim 488-igsten eine sehr unerfreuliche Krise, eine mentale Disharmonie, einen nervösen Zusammenbruch, körperliche Schäden oder Gott behüte, noch Schlimmeres auslösen. (Ein simples Glas Milch oder ein Apfel können beim entsprechenden Allergiker die schlimmsten Symptome hervorrufen.)

Obwohl man das Dilemma des Neulings kennt, und wirklich sehr motiviert wäre ihm zu helfen seine 'Entscheidungskrise' zu überwinden, wird man meist dann doch aus diesem Grunde auch die sogenannten 'harmlosen' Methoden für sich behalten.

Was also tun?

Des Rätsels Lösung: Man verwendet einfach eine Methode als 'Beweis', die schon veröffentlicht ist, die an 1000 öffentlich frei zugänglichen Stellen zu haben ist. Das ist die Lösung. Und natürlich muß sie absolut 'wasserdicht' sein. Sowohl was das Experiment, als auch was das Ergebnis betrifft. Es muß sich um eine Methode handeln, die in der Ausübung unbedenklich ist und zu 100%igen Resultaten führt.

Im Folgenden stelle ich eine solche Methode vor. Sie ist schon seit 1973 bekannt, in anerkannten wissenschaftlichen Zeitschriften (z.B. Experimental Neurology) weltweit zugänglich und erbringt den Beweis für die Realität einer Technik die Franz Bardon in Stufe 5 seines Lehrgangs "Der Weg zum wahren Adepten" beschreibt.

Jeder kann sich also 'selbst' überzeugen. Blinder Glauben ist durchaus nicht mehr notwendig. Vielleicht kann ich auf diese Weise den einen oder anderen Menschen dazu motivieren, mit der eigenen praktischen Arbeit an sich selbst zu beginnen.



Die Schaffung eines mentalisch freien Raums nach Bardon

Franz Bardon beschreibt in seinem Grundkurs "Der Weg zum wahren Adepten", Stufe 5, magische Körper Schulung, eine Technik zum 'bewußten passiven Verkehr mit den Unsichtbaren'. Dazu werden in einer Vorübung mit Hilfe von Lebenskraft, später Luftelementstauung, Levitationsübungen der Hand durchgeführt. In einem 2. Schritt lernt der Schüler dann, einen sogenannten 'mentalisch freien Raum' zu schaffen, indem er seine mentale Hand+Arm aus dem 'grobstofflichen' herauszieht und die mentale Hand+Arm neben der 'grobstofflichen' hinlegt oder durch die Tischplatte hindurch auf seine Beine gleiten läßt. (Der Schüler sitzt dazu auf einem Stuhl vor einem Tisch.)
Mancher Wissenschaftler oder Zweifler würde über einen solchen 'Unsinn' nur verständnislos den Kopf schütteln und sich ernsthaft fragen, wie jemand so unglaublich naiv sein kann, an die Realität solch hirnrissiger Anweisungen zu glauben. Und auch ein abgebrühter Anfänger wird sich oft nur mit Mühe vorstellen können, daß diese Übung wirklich durchführbar ist.

Umso mehr wird die Mehrzahl der Leser darüber erstaunt sein, daß genau diese Technik auch ganz ohne magisches Training von jedem Menschen ganz leicht durchführbar ist. Das bedeutet dann aber nicht, daß er dadurch Kontakt zu den 'Unsichtbaren' aufnehmen kann, denn dazu muß man sich schon ehrlich durch die Stufen 1-4 bis zur 5. Stufe durcharbeiten. Immerhin wird aber gezeigt, daß eine von Bardon beschriebene, leicht fortgeschrittene Technik in der Realität wirklich durchführbar ist und das beschriebene Phänomen wirklich existiert. Bardons Methoden sind also nicht einfach nur Schöpfungen einer blühenden Phantasie, sondern lassen sich mit konsequentem Training durchaus erlernen.



Phantom-Gliedmaßen: heutiger Forschungsstand

Um die weiter unten erläutere Technik verständlich zu machen, soll zunächst der heutige Wissensstand der medizinischen Forschung zum Problem der sogenannten Phantomglieder kurz dargestellt werden.
Mediziner berichteten schon seit längerer Zeit, daß Menschen, die durch einen Unfall oder durch eine notwendige Amputation ein Körperglied wie zum Beispiel ein Bein oder einen Arm verloren hatten, sich häufig über oft starke Schmerzen in diesen Körperteilen beschwerten, obwohl diese Körperteile nicht mehr vorhanden waren. So kann z.B. ein solcher Patient stark brennende Schmerzen in den Waden eines Beines verspüren, obwohl dieses Bein bis zur Hüfte entfernt wurde. Man spricht in diesem Fall von sogenannten 'Phantomschmerzen', weil die Schmerzen oder Körperempfindungen in einem nicht mehr vorhandenen Körperteil auftreten.

Vor einigen Jahrzehnten ging man noch davon aus, daß die Phantom-Schmerzen durch die Nervenendigungen des Stumpfes derjenigen Nerven, die früher das nun fehlende Körperglied innervierten, hervorgerufen werden. Diese Nervenimpulse wären danach vom Gehirn in einer Art von Fehlinterpretation als vom nicht vorhandenen Gliedmaß kommend beurteilt worden. Diese Erklärung gilt heute als überholt, da in einer Reihe von Untersuchungen nachgewiesen wurde, daß diese Stumpfnerven keine Rolle für die Erzeugung der Schmerzen spielen. Beim Versuch, die Schmerzen der Patienten zu lindern, wurde nämlich die Verbindung der entsprechenden sensorischen Nerven zum Gehirn im Rückenmark durchtrennt, was aber keinerlei Auswirkung auf den Schmerz hatte.

Ein weiterer wichtiger Befund ist, daß nicht nur Schmerzen in den betreffenden Körperteilen empfunden werden konnten. Die betroffenen Menschen berichten auch davon, daß der abgetrennte Körperteil als noch vorhanden 'gefühlt' (empfunden) wird. Sie konnten ihn bewegen, drehen, heben, senken usw. als ob er niemals abgetrennt worden wäre.

(Welcher Esoteriker denkt hier nicht an den Astral-, bzw. Mentalkörper?)

Aus diesen und weiteren Befunden wird heute von Neurologen angenommen, daß unser Körper in unserem Gehirn als eine Art 'bewegliches Körperschema' gespeichert ist. Dieses Körperschema ermöglicht es uns zu erkennen, was 'zu uns gehört', was nicht Teil unseres Körpers ist, und wo sich ein bestimmter Körperteil unseres Körpes momentan im Raum befindet. Mit größter Wahrscheinlichkeit ist dieses Körperschema angeboren, wird also vererbt, da auch Menschen, die ohne ein bestimmtes Körperteil geboren wurden, von solchen Phantom-Gliedern berichten.

Dieses Körperschema stimmt mit unserem Körper zwar überein, ist aber nicht mit dem (grobstofflichen) Körper identisch, sondern wird durch die Sinnesreize, die durch die sensorischen Nerven von der Peripherie des Körpers zum Gehirn übermittelt werden, aber auch z.B. durch die visuellen Eindrücke der Augen, immer wieder in Übereinstimmung gebracht.

In einer Analogie zur Computerwissenschaft könnte man also sagen, das Körperschema ist ein Teil der 'Software' im Gehirn, also ein Programm das abläuft, im Unterschied zur Peripherie der 'Hardware', also unserem konkreten materiellen Körper. Ein Software-Programm kann auch unabhängig von der Peripherie aktiv sein. Ein Bild kann im Photoshop entweder von einem Hardware Peripherie Gerät kommend bearbeitet werden, z.B. scanner oder Videokamera (in unserem Beispiel der Nervenimpuls vom Körperteil), es kann aber auch direkt intern ohne Peripheriegeräte erzeugt werden.
(Vergleiche dieser Art 'hinken' natürlich immer etwas.)

Und hier kommen wir zu dem für uns wichtigen Teil der Forschungsergebnisse.

Fallen nämlich die Sinnesreize (der Nerveninput) von einem bestimmten Körperteil aus, dann löst sich das Körperschema des entsprechenden Körperteils vom 'wirklichen' Körper ab und entwickelt eine 'Eigenaktivität'. Auf welche Art die Nervenimpulse gehemmt werden spielt dabei keine Rolle, wichtig ist nur, daß die Nervenimpulse nicht mehr zum Gehirn gelangen können. Das kann durch Amputation passieren, bei der die entsprechenden Nerven direkt durchtrennt werden, durch einen Riss eines Hauptnervs (ohne Abtrennung des Körperteils), durch eine Verletzung des Rückenmarks (Querschnittslähmung, Kinderlähmung) oder auch einfach durch eine (z.B.) lokale Betäubung des Nervs.

Bei bestimmten kleineren Eingriffen an z.B. einem Arm wird dieser nur örtlich betäubt und dann die entsprechende Operation durchgeführt, wobei der Arm allerdings durch einen kleinen Sichtschirm verdeckt wird damit der Patient, der ja bei Bewußtsein ist, nicht durch die Arbeit des Chirurgen an der offenen Wunde unnötigerweise beunruhigt wird. Der Patient kann seinen betäubten Arm also nicht sehen. Und nun kommt es zu einem erstaunlichen Phänomen. Wenn der Eingriff länger als eine halbe Stunde dauert, dann berichten Patienten immer wieder davon, daß sich der vorher ruhig daliegende Arm aufgerichtet hätte, nach unten zum Boden hängen würde oder sich weit zur Seite hin verschoben hätte. Der Patient äußert dann seine Bedenken ob die Betäubung nicht mehr wirken würde, obwohl er keinen Schmerz verspürt, und ob man in dieser Stellung seinen Arms überhaupt richtig operieren könne bzw. was denn plötzlich los sei. Der Chirurg wird dem Patienten dann beruhigend versichern, daß sich sein Arm keineswegs bewegt hätte und ganz ruhig auf dem OP-Tisch liegt und daß die Operation vollkommen normal verlaufe.

In Wirklichkeit hat sich nur das Körperschema des Arms durch die Betäubung selbstständig gemacht, und da auch durch die Augen nicht festgestellt werden konnte, wie die genaue Lage des materiellen Arms ist, macht sich der virtuelle Arm des Körperschemas selbstständig und nimmt eine andere Stellung ein. Dieses Phänomen machen wir uns zunutze, um etwas mit dem virtuellen Arm zu experimentieren.


Die Technik: Das Freisetzen des virtuellen Arms

Wir werden für unseren Versuch natürlich keine Anästhetika verwenden, die nur in die Hand des ausgebildeten Mediziners gehören und nur für die vorgesehenen Anwendungen zu verwenden sind.
Von den Forschern dieses Fachgebiets wurde eine ganz einfache Methodik entwickelt, die den gleichen Effekt erzielt.

Dazu benötigt man ein sogenanntes Blutdruckmeßgerät, bzw. eigentlich nur die 'Manschette' eines solchen. Jeder kennt diese aufblasbaren Manschetten, die um den Oberarm gewickelt und dann mit Luft aufgeblasen werden, bis der Arm und damit die Hauptvenen etwas abgeschnürt sind, und somit der Blutabfluß aus dem Arm etwas unterbunden wird. (Es existieren kleinere Venen, die nicht abgeschnürt werden und damit eine ausreichende Sauerstoffversorgung des Arms ermöglichen).

Durch diese Maßnahme kommt es zu einem Funktionsverlust der Nerven des Arms und somit zu einer vorübergehenden Betäubung dieser Nerven. Der gleiche Effekt wird sonst als das sogenannte 'Einschlafen' eines Körperteils bezeichnet.

Man setzt sich also an einen Tisch, legt sich die Manschette an, bläst sie wie sonst zum Blutdruck messen üblich, auf und wartet ab. Weiters muß für die ersten Versuche der Arm irgendwie verdeckt werden, da sonst das Gehirn über die Augen feststellen kann, wo sich der grobstoffliche Arm gerade befindet, was unser Experiment stören oder behindern würde. Dazu kann man z.B. einen Karton verwenden, den man über den Arm stülpt.

Nach dem Ablauf von 20 Minuten bis zu einer halben Stunde beginnt sich der virtuelle Arm aus dem grobstofflichen zu lösen. Zuerst ganz spontan, was man durch das Gefühl feststellen kann. Man hat den Eindruck, der Arm richtet sich auf oder bewegt sich seitlich weg oder ähnliches. Mit etwas Übung kann man nun allerlei Experimente mit dem 'astralen' Arm machen: den Arm in verschiedene Richtungen drehen, heben, senken, Greifbewegungen, Durchgleitenlassen durch 'feste' Gegendstände mit 'eigenartigen' Begleitgefühlen usw. usw. Der Phantasie ist in dieser Hinsicht ein weiter Spielraum gegeben.

Nach einigen Versuchen dieser Art ist es nicht mehr notwendig, den Arm zu verdecken, sondern man kann den Arm sobald er betäubt ist, nach einiger Zeit richtiggehend aus dem grobstofflichen Arm 'herausziehen', genau wie es die Anweisung von Bardon vorschreibt. Das Gefühl das sich dabei einstellt ist sehr eigenartig, da man den 'richtigen' Arm vor sich auf dem Tisch liegen sieht und sich aber gleichzeitig z.B. mit dem virtuellen Arm den Kopf kratzt, die Nase reibt usw. (Ein Patient mit Armamputation, bei dem der virtuelle Arm von der Schulter seitlich gerade wegstand, mußte immer seitlich durch eine Türe gehen :-), da er seinen virtuellen Arm nicht verletzen wollte.)

Theoretisch ist die gleiche Methode auf alle anderen Körperteile anwendbar, bei der praktischen Anwendung wird man allerdings dabei auf einige Schwierigkeiten stoßen (z.B. Kopf). Ich möchte noch darauf hinweisen, daß diese Methode von Ärzten entwickelt wurde, also unbedenklich ist. Menschen mit bekannten Kreislaufproblemen, Venenentzündungen, Neigung zur Blutgerinnselbildung und ähnlichem sollten trotzdem vorsichtig sein und sich vorher von ihrem Arzt beraten lassen, ob der Versuch für sie unbedenklich ist.

Eine interessante Frage stellt sich hier noch zum Abschluss, nämlich um welchen der Körper es sich bei diesem virtuellen Arm nach esoterischem Weltbild handelt: Astral- oder Mentalkörper?

http://www.hagdise.de/rat/bardon/beweis1.htm

Die Wahrheit wiegt meistens schwer.

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